Manuela Marchi, geb. 1983 in Wien
Adoptivmama seit Oktober 2019
(hauptsächlich) wohnhaft in Niederösterreich
Ausbildung;
Berufsreifeprüfung 2008
Lehramtsstudium Englisch/Italienisch
Masterstudium Deutsch als Zweitsprache
Diplomlehrgang Heilstättenpädagogik
Tätigkeiten:
Seit 2024: Autorin, erste Veröffentlichung zum Thema Adoption
„Schon einmal wurde ich verlassen"
Seit 2020: Lektorin
Seit 2023 und lange Zeit während des Studiums: Lernbegleiterin sowie Tutorin in der Fernlehre
Seit 2016 freiberuflich als Vortragende für die Pädagogischen Hochschulen in Österreich im Bereich Deutsch als Zweitsprache tätig
2014-2019: BHS-Lehrerin, überwiegend für Deutsch als Zweitsprache mit geflüchteten Jugendlichen
Vor der Zeit als Lehrerin & Vortragende: Reiseleiterin im In- & Ausland und viel privat unterwegs – ich liebe das Reisen😊!!!
Mehr über mich…
Gerade in den letzten Jahren haben wohl viele Menschen begonnen, Dinge zu hinterfragen bzw. neue Wege einzuschlagen. So war es auch bei mir. Die Ankunft unserer Tochter mitsamt ihren Herausforderungen hat mein Leben komplett verändert und mich allmählich zu einem neuen (alten) Menschen gemacht. Ich habe viel darüber nachgedacht, was mich eigentlich ausmacht, was ich ihr gern weitergeben möchte und was ich gerne verändern möchte. Das Schreiben und der Austausch mit anderen hat mir in dieser Zeit sehr geholfen. Zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten, ist mir inzwischen wichtiger denn je geworden, da wir unserer Tochter zur Zeit im häuslichen Unterricht begleiten dürfen.
Warum häuslicher Unterricht? Warum kein klassisches Lehrerinnendasein mehr? Beides hat viele Gründe. Wir stehen zu unserer Entscheidung und sind glücklich damit. Das heißt aber nicht, dass es eine leichte Entscheidung war, dass diese unwiderruflich oder immer das Gelbe vom Ei ist. Nein, alles, was wir Menschen tun und lassen, birgt Vor- und Nachteile in sich. Es gilt herauszufinden, was vom jetzigen Standpunkt aus der beste Weg in der Begleitung unserer Kinder ist. Das kann die klassische Schule oder Nachhilfe sein, eine Lernbegleitung, eine Therapie, ein Schulwechsel, ein Umstieg in den häuslichen Unterricht, eine neue Freizeitaktivität oder schlichtweg nur ein Perspektivenwechsel, ein nettes Wort von jemand unabhängigen. Was auch immer uns voran treibt, bedeutet, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
„Fürchte nicht die Veränderung, fürchte den Stillstand.“ (Laotse)
Mich hat es bei meiner Arbeit immer zu Menschen hingezogen, die einen besonderen Zugang zur Bildung hatten. So hatte bzw. habe ich die Gelegenheit, Flüchtlinge auf den Pflichtschulabschluss vorzubereiten, Menschen im Rahmen der Fernlehre bei der Maturavorbereitung zu unterstützen und kranke Kinder und Jugendliche im Hausunterricht zu begleiten. Geholfen hat mir dabei immer die Erinnerung an meine Schulzeit und mein Heranwachsen, geprägt von mehreren Schulwechseln und Schulabbrüchen, um mich mit 17 Jahren dem Reisen und Jobben zu widmen, und um schließlich mit Mitte 20 die Berufsreifeprüfung abzulegen. Im Anschluss folgten ein Lehramts-, ein Master- und ein Erweiterungsstudium sowie meine Lehrtätigkeit an den Pädagogischen Hochschulen. Ich glaube, aufgrund meiner eigenen schulischen und privaten Erfahrungen viele Entscheidungen, Schicksale und Lebenslagen nachvollziehen zu können.
In diesem Sinne würde ich mich freuen, Sie ein Stück weit im Rahmen von individueller Nachhilfe oder im Zuge einer Impulssetzung durch meine Vorträge oder Workshops begleiten zu dürfen😊!